Eine Betriebsbegehung ist der erste Schritt, um die Gefährdungen in Ihrem Betrieb zu kennen. Ich gehe Ihre Arbeitsplätze vor Ort durch, halte die Gefährdungen fest und bespreche mit Ihnen das Ergebnis.
Was bei einer Betriebsbegehung erhoben wird
Die EKAS-Richtlinie 6508 versteht unter der Gefährdungsermittlung die Erhebung der Gefährdungen für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmenden. Sie erfolgt anhand von drei Dingen am Arbeitsplatz:
- Tätigkeiten der Mitarbeitenden
- Arbeitsmittel, zum Beispiel Maschinen und Geräte
- Arbeitsstoffe, zum Beispiel Chemikalien
Die Risikobeurteilung folgt danach nach einer anerkannten Methode. Wie sie aufgebaut ist, steht auf der Seite zur Gefährdungsbeurteilung.
Warum Betriebe ihre Gefährdungen ermitteln müssen
Arbeitgebende müssen die Gefährdungen ermitteln, die im Betrieb für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmenden auftreten (Art. 3–10 VUV, Art. 3–9 ArGV 3). In der ASA-Systematik der EKAS-Richtlinie 6508 sind «Gefährdungsermittlung und Risikobeurteilung» sowie «Audit und Kontrolle» zwei von zehn Punkten. Mehr zur Richtlinie im Beitrag EKAS-Richtlinie 6508: Was sich 2025 geändert hat.
Ablauf
- Begehung vor Ort: Ich gehe die Arbeitsplätze und Anlagen durch und erhebe die Gefährdungen.
- Dokumentation: Die erhobenen Gefährdungen werden dokumentiert.
- Massnahmen: Zu den Gefährdungen werden Massnahmen festgelegt.
Für eigene Kontrollen bietet die Suva im Kundenportal mySuva Online-Checklisten an, die Sie für Kontrollen und Audits vor Ort nutzen können. Die Nutzung ist freiwillig. Als Ausgangspunkt für die Dokumentation steht auch meine Vorlage für die Gefährdungsbeurteilung bereit.
Aufwand
Der Aufwand ist immer individuell, je nach Firma. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie eine individuelle Offerte.
Betriebsbegehung anfragen
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was in Ihrem Betrieb anfällt.
Jetzt Erstgespräch anfragen →Quellen: EKAS-Richtlinie 6508 (Ausgabe 11.25), Merkblatt Arbeitsinspektorat Solothurn, Suva, mySuva-Checklisten.
Häufige Fragen
Was ist eine Betriebsbegehung in der Arbeitssicherheit?
Bei einer Betriebsbegehung werden die Arbeitsplätze vor Ort durchgegangen, um die Gefährdungen zu erheben. Nach der EKAS-Richtlinie 6508 erfolgt die Gefährdungsermittlung anhand von Tätigkeiten, Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen am Arbeitsplatz.
Ist eine Betriebsbegehung Pflicht?
Das Gesetz verlangt, dass Arbeitgebende die Gefährdungen im Betrieb ermitteln (Art. 3–10 VUV, Art. 3–9 ArGV 3). Eine Begehung vor Ort ist eine Möglichkeit, das zu tun.
Was passiert nach der Betriebsbegehung?
Die erhobenen Gefährdungen werden nach einer anerkannten Methode beurteilt, danach werden Massnahmen geplant. Gefährdungsermittlung, Risikobeurteilung und Massnahmenplanung sind Punkte der ASA-Systematik der EKAS-Richtlinie 6508.
Was kostet eine Betriebsbegehung?
Das ist immer individuell, je nach Firma. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie eine individuelle Offerte.